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Aktuelle Nachrichten:

• Saarland will Studiengebühren zum Sommersemester 2010 abschaffen
Die Studiengebühren im Saarland sollen ab dem Sommersemester 2010 abgeschafft werden. Dieser Forderung des Koalitionspartners Die Grünen im Saarland wird nun durch einer Gesetzesvorlage entsprochen.

• Akkreditierungsrat überarbeitet Regeln: 'Studierbarkeit' soll beachtet werden

• Bildungsstreik: Verband der Professoren ruft zum 'Streik' am 10.12.2009 auf

• Uni Frankfurt im Bildungsstreik: Polizei räumt besetztes Uni-Gebäude

• Bildungsstreik 2009: In Essen kommt es nach Demonstration zu Auseinandersetzungen mit der Polizei



Bremen:

Uni Bremen im Bildungsstreik: Studenten besetzen Hörsaal

Ein offenes Studenten Plenum an der Uni Bremen stellt Forderungen zur Studiensituation und Hochschulpolitik. Danach - fast spontan - beschließen einige der Studenten, zwei Hörsäle an der Uni Bremen zu besetzen.

Bereits seit 33 Tagen besetzen Studierende die Universität in Wien, Studenten an zahlreichen Universitäten in Deutschland, Österreich und weiteren Ländern weltweit folgten den Kommilitonen in Österreich, besetzten Hörsäle und gingen am 17. November 2009 auf die Straße, um für eine Reform des Bildungswesens an deutschen Schulen und Hochschulen zu protestieren.

In Bremen regte sich derweil wenig, die ehemals "rote Reform-Uni" lag weiterhin im Winterschlaf. Allenfalls einige Studenten an der Hochschule Bremen organisierten am 17.11.2009 einen kleinen Protest, bei dem sie jedoch nur Pappkameraden demonstrieren ließen. Das Motto: "Zu wenig Zeit zum Streiken".

Nun aber wachen auch die Studenten an der Bremer Uni auf: In einem offenen Plenum mit ca. 300 Teilnehmern am Dienstag nachmittag - eine Woche nach den ersten großen Studenten-Demos - sammelten sie Forderungen, was sich bei den Studienbedingungen in Bremen und zugleich in der Bildungspolitik in Deutschland ändern muss. Im Hintergrund wurde derweil bereits die Besetzung zweier Hörsäle vorbereitet.

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Politik: Studiengebühren:

Studiengebühren in Baden-Württemberg weiter rechtmäßig

Die Studiengebühren in Baden-Württemberg sind weiterhin rechtmäßig. Dies entschied heute der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim. Aufgrund der Bedeutung der Frage ist aber eine Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht zugelassen.

Die Kläger/innen, die zuvor bereits erfolglos vor dem Verwaltungsgericht Freiburg bzw. dem Verwaltungsgericht Karlsruhe gegen die Studiengebühren geklagt hatten, sehen durch die Studiengebühren u.a. den durch das Grundgesetz geschützten Gleichheitsgrundsatz gemäß Art. 3 Absatz 1 Grundgesetz verletzt.


Eine Klägerin aus Freiburg klagte wegen einer ihrer Ansicht nach ungleichheitlichen Behandlung bei der Befreiung von Studiengebühren aufgrund von Kindern.

Die Kläger aus Karlsruhe sahen eine Benachteiligung, da sie aufgrund des Wehrdienstes bzw. Zivildienstes erst ein Jahr verspätet ihr Studium aufnehmen konnten und daher gegenüber ihren Kommilitionen benachteiligt waren, die bereits ein Jahr zuvor - noch studiengebührenfrei - ihr Studium begonnen hatten.

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Politik: Studiengebühren:

Studiengebühren in Hamburg sollen reduziert werden

Die Studiengebühren in Hamburg sollen von 500 € pro Semester auf 375 € pro Semester gesenkt werden. Zudem sollen die Studiengebühren ab WS 2008/2009 nicht mehr direkt, sondern erst nach Abschluss des Studiums und erst ab einem Jahresgehalt von 30.000...

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Uni & Karriere:

Exzellenzinitiative: sechs neue Elite-Unis

In Runde 2 der Exzellenzinitiative wurden sechs weitere Universitäten in den Eliterang erhoben. Neben den bereits letztes Jahr gekührten Universität München, der Uni Karlsruhe (TH) und der TU München dürfen sich nun auch die Universitäten in Freiburg, Göttingen, Heidelberg und Konstanz sowie die FU berlin und die RWTH Aachen als Exzellenzuniversität bezeichnen. Dabei steht die Exzellenzinitiative auch weiterhin in der Kritik: so seien Universitäten in Ostdeutschland benachteiligt, das Förderverfahren belaste durch seine einseitige Gewichtung auf die Forschung zudem die Lehre.

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Politik: Studiengebühren:

OVG Münster: Studiengebühren in NRW rechtens

Vor dem Oberverwaltungsgericht Münster, der höchsten richterlichen Instanz auf Ebene des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, mussten Studenten, die gegen Studiengebühren geklagt hatten, erneut einen Rückschlag erdulden. Eine Fortführung des Rechtsstreites vor dem Bundesverwaltungsgericht ist geplant.

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Politik: Studiengebühren:

VG Saarland: kein Aussetzen der Studiengebühren

Das Verwaltungsgericht des Saarlandes hat gegen den Eilantrag einer Studentin der Uni des Saarlandes entschieden: diese und ihre Kommilitonen sind vorerst weiter verpflichtet, Studiengebühren von bis zu 500 Euro ab dem kommenden Wintersemester zu zahlen. Eine Entscheidung im Hauptsacheverfahren steht aber noch aus.

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Uni & Karriere:

Podcasts statt Vorlesung? - Die mobile Uni für die Hosentasche

Podcasts sind inzwischen ein weit verbreitetes Medium. Die Einsatzgebiete sind vielfältig, ob in der Unterhaltung, im Marketing oder als Sprachkurs. Nach amerikanischem Vorbild könnten Podcasts nun auch Unis in Deutschland erobern und Studenten das Lernen erleichtern.

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Politik: Studiengebühren:

Boykott: HfbK Hamburg muss Studenten exmatrikulieren

Die Studenten an der HfbK Hamburg haben als einzige Hochschule in Hamburg ihr gesetztes Quorum für einen Gebührenboykott erreicht: die Hochschule sieht nun, nach Abklärung mit dem Bildungssenator in Hamburg, keine andere Möglichkeit, als 269 ihrer Studenten zu exmatrikulieren. Damit würde die HfbK knapp die Hälfte ihrer Studierenden verlieren.

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Meinungen & Kommentare:

Bildung ist keine Ware

Die Einführung von Studiengebühren wird inzwischen unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten erforscht. Die in einer Studie der Uni Hohenheim gestellte Frage nach der Kundenzufriedenheit bei den Studenten lässt jedoch die wesentliche Frage unberührt: können überhaupt durch Studiengebühren die Studienbedingungen verbessert werden?

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Politik: Studiengebühren:

Studenten: Studiengebühren führen nicht zu Verbesserungen

Eine neue Studie der Universität Hohenheim zeigt auf, dass Studenten keine Verbesserungen der Studienbedingungen durch die eingeführten Studiengebühren sehen. Viele Studenten fehlt es allein schon an Informationen darüber, wie die Studiengebühren verwendet werden.

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Weitere Artikel:


• Verwaltungsgericht Freiburg hält Studiengebühren für rechtmäßig

• Viel geklagt, wenig erreicht

• Studiengebühren-Satzung an der Uni Bielefeld verfassungswidrig

• Hakenkreuz darf wieder durchgestrichen werden

• Uni Münster beschließt Studiengebühren

• Demo in Karlsruhe: Zwei Jahre Studiengebühren

• Österreich will Studiengebühren beibehalten

• Holtzbrinck kauft StudiVZ

• Exzellenzinitiative: Eliteunis in Süddeutschland

• Hessen: Studiengebühren beschlossen

• Studiengebühren: Hessen kocht

• Studenten auf der Straße: Demos gegen Studiengebühren

• Demo in Bremen gegen Bildungsabbau

• Wer wird Weltmeister?

• Studieren wird teurer

• Google Scholar startet auf Deutsch

• Studiengebühren: die Argumente ihrer Befürworter und deren Widerlegung

• Medizinstudenten: Miserable Arbeitsbedingungen machen Zukunft in Deutschland ungewiss

• The Million Dollar Homepage

• Niedersachsen: Studiengebühren ab 2007

• Studiengebühren: Studentenvertreter rufen zu Demos in fünf Städten auf

• Bundesverfassungsgericht entscheidet: Studiengebühren sind Ländersache

• Travis: Die Singles

• Weiterbildung ist bei Hochschulabsolventen gefragt

• Der Streit um Studiengebühren landet in Karlsruhe

• Neuer Vorschlag zur Hochschulfinanzierung

• Trashmonkeys: 'The Maker'

• Studentische Legionäre wollen Alpen bezwingen

• Willkommen im Berufsleben

• Bundesverfassungsgericht kippt Juniorprofessur

• Die Wurstwette: Grillen für den guten Zweck

• Before Night Falls

• Alt, Neu, Geliehen und Blau

• Campus: Popular Music

• Ist das studentische Diskussionskultur?

• 'Begeisterungsschwall' verhindert Vortrag

• Les Triplettes de Belleville

• Ansturm auf medizinische Studiengänge ungebrochen

• Letztes Aufbegehren gegen top up fees

• Die Träumer von Bernardo Bertolucci

• Los Lunes al Sol (Montags in der Sonne)

• taz wird (unfreiwillig) zur StudentInnenzeitung

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09.02.2010