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« März 2007 | Titelseite | Juli 2007 »
Bildung ist keine Ware
Die Einführung von Studiengebühren wird inzwischen unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten erforscht. Die in einer Studie der Uni Hohenheim gestellte Frage nach der Kundenzufriedenheit bei den Studenten lässt jedoch die wesentliche Frage unberührt: können überhaupt durch Studiengebühren die Studienbedingungen verbessert werden?
Studenten: Studiengebühren führen nicht zu Verbesserungen
Eine neue Studie der Universität Hohenheim zeigt auf, dass Studenten keine Verbesserungen der Studienbedingungen durch die eingeführten Studiengebühren sehen. Viele Studenten fehlt es allein schon an Informationen darüber, wie die Studiengebühren verwendet werden.
Verwaltungsgericht Freiburg hält Studiengebühren für rechtmäßig
Das Verwaltungsgericht Freiburg sieht keine Unvereinbarkeit zwischen Grundgesetz und der Einführung von Studiengebühren in Baden-Württemberg und weist die Musterklagen von drei Studenten aus Freiburg und Konstanz ab.
Viel geklagt, wenig erreicht
Inzwischen rollt die Klagewelle gegen Studiengebühren. Dabei ist die Entscheidung über Studiengebühren weiterhin eine politische, keine juristische Frage.
Studiengebühren-Satzung an der Uni Bielefeld verfassungswidrig
Das Verwaltungsgericht Minden hat entschieden, dass die Studiengebührensatzung an der Uni Bielefeld gegen den verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrundsatz verstößt. Demnach darf die Universität keine Staffelung der Gebühren gemäß dem Hochschulsemester des Studierenden vornehmen.