Meinungen & Kommentare:
Bildung ist keine Ware
So sieht die Realität nach Einführung von Studiengebühren in fünf Bundesländern nun also aus: die Verwendung der Gebühren und die daraus entstehenden Studienbedingungen werden inzwischen unter dem marktwirtschaftlichen Aspekt der Kundenzufriedenheit untersucht. Dieser Ansatz zeigt, in welche Richtung uns die neoliberale Bildungspolitik der letzten Jahre gebracht hat.
Wettbewerb zwischen den Universitäten, Kundenzufriedenheit, Studiengeschwindigkeit, es dürfte nicht verwundern, würden bald Unternehmensberater in den Fluren der Universitäten und Hochschulen gesichtet werden, die den Bildungseinrichtungen dabei helfen sollen, ihre "Kunden" zufrieden zu machen.
Viel geklagt, wenig erreicht
Inzwischen rollt sie, die Klagewelle gegen Studiengebühren. Die ersten Entscheidungen und Urteile zeigen jedoch: viel ist auf diesem Wege bisher nicht erreicht.
Studiengebühren: die Argumente ihrer Befürworter und deren Widerlegung
von Jens Wernicke Die öffentliche Debatte zum Thema Studiengebühren wird gerade in den letzten Jahren stark von deren Befürwortern geprägt. Kritische Anmerkungen, ja selbst empirisch längst nachgewiesene Sachverhalte und Gegenargumente, haben in der Presse zunehmend Seltenheitswert. So haben sich inzwischen...
Der Streit um Studiengebühren landet in Karlsruhe
Am Dienstag, dem 09.11.2004 wird in Karlsruhe die Verhandlung über die Verfassungswidrigkeit eines generellen Verbots über die Erhebung von Studiengebühren im Erststudium eröffnet. Die Klage richtet sich dabei, wie auch schon bei der Verankerung der Juniorprofessur und deren praktischer Ausgestaltung...
Weitere Kommentare:
• Ist das studentische Diskussionskultur?