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Potsdam: Informatik Studenten des HPI im internationalen Wettbewerb erfolgreich

[HPI Potsdam/idw] Studenten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) in Potsdam haben im Finale des internationalen Informatik-Wettbewerbs "Services Computing Contest" den dritten Platz erreicht. Der veranstaltende Berufsverband IEEE, dem weltweit mehr als 375.000 Ingenieure der Elektrotechnik und Informatik angehören, zeichnete die fünf Potsdamer für ein neu entwickeltes System elektronischer Dienstleistungen aus.

HPI Studenten Falko Menge, Tobias Vogel, Mohammed AbuJarour, Jan-Felix Schwarz, Mircea Craculeac (v.l.n.r.) gewinnen 3. Platz beim IEEE Wettbewerb in Los Angeles

Falko Menge, Tobias Vogel, Mohammed AbuJarour, Jan-Felix Schwarz, Mircea Craculeac (v.l.n.r.) erreichen den 3. Platz beim Services Computing Contest der IEEE. Foto: J. Lemmel/HPI

Das von den Studenten aus Potsdam entwickelte System soll vor allem Bürgern der Europäischen Union elektronische Behördengänge erleichtern. Die Doktoranden Mohammed AbuJarour und Tobias Vogel vom Forschungskolleg des HPI nahmen die Auszeichnung in Los Angeles entgegen.
In Potsdam freuten sich ihre Team-Kollegen, die Master-Studenten Mircea Craculeac und Falko Menge sowie Bachelorstudent Jan-Felix Schwarz mit ihnen über den Erfolg.

Sieger des Wettbewerbs war ein Team von der Technischen Universität Singapur geworden. Auf Platz 2 kam Volker Hoyer von SAP Research in St. Gallen (Schweiz). Ein Studententeam der Humboldt-Universität Berlin belegte Platz 4, das der TU Dresden Platz 5. Bereits im vergangenen Jahr hatte ein Team aus HPI-Studenten mit einer Prominenten-Plattform im Internet den IEEE Services Computing Contest in Peking gewonnen. "Wir freuen uns sehr, dass zum zweiten Mal in Folge Studenten aus unseren Fachgebieten bei diesem internationalen Informatik-Wettbewerb so gut abschnitten", sagte Prof. Christoph Meinel, der Direktor des Instituts.

Ihren diesjährigen Wettbewerbsbeitrag nannten die HPI-Studenten PoSR. Die Buchstaben des Kürzels stehen für Potsdam Services Registry. Die Lösung macht es für jeden Internetnutzer einfach, elektronische Dienstleistungen aus verschiedenen Quellen miteinander zu kombinieren, ohne dafür programmieren zu müssen. "Die Entwicklung der Studenten steht im Zusammenhang mit der EU-Dienstleistungsrichtlinie", erläuterte Prof. Felix Naumann, Leiter des HPI-Fachgebiets Informationssysteme. Die Regelung soll bürokratische Hindernisse und zwischenstaatliche Hemmnisse abbauen, damit es vor allem selbständige Unternehmer leichter haben, in anderen Mitgliedsländern Firmen zu gründen und Dienstleistungen grenzüberschreitend anzubieten.

11.07.2009 | cr/pm(Quelle:idw)

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