Nói Albinói

Regie und Buch: Dagur Kári
Mit: Tómas Lemarquis, Throstur Leo Gunnarson, Elin Hansdóttir, Anna Fridriksdóttir, Gérard Lemarquis u.a.
Nói lebt in einem kleinen Isländischen Dorf und in seiner eigenen Welt. Er hat weder ein richtiges Elternhaus noch Lust zur Schule zu gehen. Sein Vater ertränkt nicht nur den Zahnschmerz im Alkohol, seine Lehrer verzweifeln an ihm und ein Psychologe hält ihn für ein Genie. Es gibt für Nói nichts weiter zu tun als in einem Bücherladen zu stöbern, den Spielautomaten an der Tankstelle zu überlisten und sich in sein eigenes geheimes Reich im geheimen Keller der - übrigens unglaublich witzigen - Großmutter zu flüchten. Mit Iris, der Tochter des Buchhändlers, beginnt er von einem Leben fern von Island zu träumen...

Denn in Island, dem Flecken Erde, der auf der Weltkarte “wie hingerotzt” aussieht, bestimmt der Schnee das Leben der Menschen und auch große Teile des Films. Dagur Kári schafft durch lange Bilder (noch nie habe ich in einem Film das Bild so lange einfach schwarz gesehen) eine Atmosphäre, die das Leben im Schnee und Nóis Weltbild greifbar machen. Ein ernster Film voller Komik.
Offizielle Homepage zum Film
Geschrieben von am 08.10.03