Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling

Korea/Deutschland 2003
Regie: Kim Ki Duk
Mit: Oh Young-Su, Kim Ki-Duk, Kim Young-Min, Seo Jae-Kyung, Ha Yeo-Jin, Kim Jong-Ho, Kin Jung-Young
„Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling“ ist ohne Frage ein sehr künstlerischer Film, der die Geschichte eines koreanischen Mönches parabelhaft mithilfe und durch die Jahreszeiten erzählt. Die unterschiedlichen Jahreszeiten sind wunderschön durch Frühlingsblüten, gefrorenes Eis etc. in immer dem gleichen Blick durch ein Tor eingeleitet, das auch den Blick auf das Haus inmitten eines Sees freigibt, in dem die beiden Männer, Lehrer und Schüler, gemeinsam leben.

Dieser Schüler erlebt nun im Frühling - seiner Kindheit – Dinge und macht Erfahrungen, die sich auch im Sommer und Herbst wieder zeigen. Märchenhaft erscheint der Film nicht nur durch die abgeschiedene, idyllische Gegend, in der sich die Geschichte abspielt und die wundervolle Bilder liefert und einen manchmal vergessen lässt, dass sie in der heutigen Zeit spielt, sondern auch durch Prüfungen, die zu bestehen sind und einen absehbaren Zyklus, der nicht zu vermeiden ist. „Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling“ hat dabei durchaus seine Längen und ist für Leute, die eher Filme aus Frankreich, Deutschland oder den USA gewohnt sind, etwas ungewöhnlich, aber durchaus sehenswert, weshalb er auch schon mehrere Preise gewonnen hat.
Geschrieben von am 25.02.04