Das große Rennen von Belleville

Die Geschichte ist nicht die des fanatischen Radfahrers namens Champion, der von einigen zwielichtigen Mafiosis gekidnappt wird und in die Metropole Belleville gebracht wird.
Nein, es ist vielmehr die Geschichte seiner fürsorgenden Großmutter und deren Hund namens Bruno, die ihn retten wollen und dadurch in die abstrusesten Abenteuer geraten.

Ein wunderbarer Film, bei dem nicht versucht wurde, eine möglichst realistische Darstellung zu erreichen, was ja in den Zeichentrickfilmen heutzutage üblich ist, sondern Sylvain Chomet erschuf eine surreale Welt, mit ihren Bewohnern und deren Verhalten, die immer wieder zum Lachen und Schmunzeln verführt.
Auch ist dieser Film in einer anderen Art etwas besonderes, denn die Geschichte wird nicht durch Dialoge erzählt, sondern durch ihre Bilder, denn wo es kein gesprochenes Wort gibt, gibt es ja auch kein Dialog.
Nicht ohne Grund war Triplets de Belleville, in der Sparte als besten Animationsfilm, für den Oscar nominiert.
Und noch was, wer zu früh geht hat nicht alles gesehen.
Geschrieben von am 10.03.04