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  <title>das Pay After Fanprojekt</title>
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  <modified>2004-04-07T21:25:21Z</modified>
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  <copyright>Copyright (c) 2004, Markus Kuderer</copyright>
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    <title>Schultze Gets the Blues</title>
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    <modified>2004-04-07T21:25:21Z</modified>
    <issued>2004-04-07T23:25:21+01:00</issued>
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    <created>2004-04-07T21:25:21Z</created>
    <summary type="text/plain"> D 2003 Buch &amp; Regie: Michael Schorr Mit: Horst Krause, Harald Warmbrunn, Karl-Fred Müller, Rosemarie Deibel, Wilhelmine Horschig, Anne V. Angelle u.a. Wer &quot;About Schmidt&quot; kennt, wird bei diesem Film vermutlich einige Dejà-Vues erleben: In &quot;Schultze Gets The Blues&quot;...</summary>
    <author>
      <name>Markus Kuderer</name>
      
      <email>payafter@campusreporter.de</email>
    </author>
    
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://de.campusreporter.net/payafter/">
      <![CDATA[<br><img src="http://de.campusreporter.net/bilder/schultze1.jpg" title="&copy; United International Pictures">
<br><br>
D 2003<br>
Buch & Regie: Michael Schorr<br>
Mit: Horst Krause, Harald Warmbrunn, Karl-Fred Müller, Rosemarie Deibel, Wilhelmine Horschig, Anne V. Angelle u.a.<br><br>

Wer "About Schmidt" kennt, wird bei diesem Film vermutlich einige Dejà-Vues
erleben:<br>
In "Schultze Gets The Blues" geht es um drei "Kumpel", die zeitlebens in der
örtlichen Zeche gearbeitet haben und nun in den Vorruhestand versetzt
werden. Bisher hat die Arbeit, das abendliche gemeinsame Bier sowie ein
gelegentlicher Angelausflug auf eine Eisenbahnbrücke über der Saale ihr Leben bestimmt.<br>
Nachdem das Zentrum des Lebens nun weggebrochen ist gilt es das Leben neu zu
strukturieren und neue Aufgaben und Ziele zu finden, was jedoch keinem der
drei so richtig gelingt. Sie sind alle in der Trägheit der dörflichen
Gemeinschaft gefangen, was sehr schön in der Trägheit und Konstanz vieler Szenen zum Ausdruck kommt.<br><br>]]>
      <![CDATA[<img src="http://de.campusreporter.net/bilder/schultze2.jpg" title="&copy; United International Pictures">
<br><br>
Nur Schulze merkt, daß es ein Leben hinter dem Abraumberg der Mine gibt. Als
er nachts nicht schlafen kann und das Radio einschaltet, stellt er das erste
Mal seit Jahren einen anderen Sender ein und hört ein Blues-Stück. Die
Melodie läßt ihn nicht mehr los und er entlockt seinem Akkordeon ab sofort keine Polka-Klänge mehr, wie in den letzten 40 Jahren, sondern feurige Südstaatenklänge - nur leider kann keiner im Dorf etwas damit anfangen. Der Satz "Wenn das Dein Vater wüßte..." des Vorstandes des Musik-Vereins spricht Bände.
Als in der Partnerstadt New Braunfels in den USA das alljährliche "Wustfest"
vor der Tür steht und dieses Jahr eine Abordung des örtlichen Musikvereins eingeladen ist, wird kurzerhand der aufmüpfige Schultze dorthin entsandt.
Dieser findet keinen Gefallen am dortigen Fest und macht sich zu einer -
letztendlich - erfüllenden Tour durch die Sümpfe Louisianas auf.....<br>]]>
    </content>
  </entry>
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    <title>Elephant</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://de.campusreporter.net/payafter/2004/03/31/elephant.html" />
    <modified>2004-03-31T21:42:14Z</modified>
    <issued>2004-03-31T23:42:14+01:00</issued>
    <id>tag:de.campusreporter.net,2004:/payafter//6.24</id>
    <created>2004-03-31T21:42:14Z</created>
    <summary type="text/plain"> USA 2003 Regie: Gus van Sant Mit: Alex Frost, Eric Deulen, John Robinson, Elias McConnell, Jordan Taylor, Carrie Finklea, Nicole George, Brittany Mountain, Alicia Miles, Kristen Hicks, Bennie Dixon, Nathan Tyson, Timothy Bottoms, Matt Malloy, Ellis E. Williams „Elephant“...</summary>
    <author>
      <name>Petra Volz</name>
      
      <email>petravolz@gmx.de</email>
    </author>
    
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://de.campusreporter.net/payafter/">
      <![CDATA[<p><img src="http://de.campusreporter.net/bilder/elephant1.jpg" title="&copy; Kinowelt"><br />
USA 2003<br />
Regie: Gus van Sant<br />
Mit: 	Alex Frost, Eric Deulen, John Robinson, Elias McConnell, Jordan Taylor, Carrie Finklea, Nicole George, Brittany Mountain, Alicia Miles, Kristen Hicks, Bennie Dixon, Nathan Tyson, Timothy Bottoms, Matt Malloy, Ellis E. Williams</p>

<p>„Elephant“ bekam in Cannes sogar zwei Palmen und wurde damit über alles gelobt. Hervorzuheben sind der Verzicht auf plumpe Klischees und Antworten, die ihn zu einem politischen Film machen, über den das Publikum diskutieren kann, weil eben Diskussionsbedarf geliefert wird. <br />
Es geht um die Schilderung des Lebens auf einer normalen High School. Betrachtet werden dabei mehrere Jugendliche, denen jeweils ein ganzer Teil des Filmes gewidmet wird. Schön ist dabei, dass alle Geschichten an einem bestimmten Punkt zusammenlaufen. Der Film verläuft nicht in linearen Bahnen, verzichtet aber durchaus nicht auf ein festes Muster, das stets durchgehalten wird. Höhepunkt und Ende des Films ist die Schilderung eines Tages zweier Jungs, die gerne Klavier spielen, lesen, PC-Spiele zocken und schließlich Waffen aus dem Internet kaufen, um damit dutzende ihrer Mitschüler und Lehrer abzuknallen. </p>]]>
      <![CDATA[<p><img src="http://de.campusreporter.net/bilder/elephant2.jpg" title="&copy; Kinowelt"><br />
Für was der Elephant des Titels steht, musste ich mich zumindest erst einmal schlau machen: Es gibt ein buddhistisches Gleichnis, nach dem drei Blinde einen Elefanten ertasten, wobei der eine ihn für eine Schlange, der zweite ihn für einen Baumstumpf und der dritte ihn für eine Wand halten. Ein Elefant ist an der Wand eines Wohnzimmers zu sehen und fällt dort wohl eben so wenig auf oder wird eben nicht als das erkannt, was es ist - wie das Problem, warum die Jugendlichen dieses Massaker begehen. Außerdem dürfte Van Sant mit diesem Titel einen kleinen politischen Seitenstich gewagt haben, wenn er damit auf den Elefanten als Symbol der amerikanischen Republikaner hinweisen will. </p>

<p><img src="http://de.campusreporter.net/bilder/elephant3.jpg" title="&copy; Kinowelt"></p>

<p> „Elephant“ ist ein sehr kunstvoller Film, der aus der Rolle fällt. Ruhige metaphorische Bilder in einer einzigen Einstellung oder Ewigkeiten der „Dialoglosigkeit“ fallen ebenso auf wie lange Kamerafahrten. Dass diese langen Kamerafahrten wie die Einstellung von Ego-Shootern wirken, fällt dem ungeübten First Person Shooter Spieler wohl erst bei genauerem Nachdenken auf. Mit Sicherheit ist „Elephant“ aufgrund seiner filmischen Extravaganz und auch des stillen Aufrufes zum Nachdenken positiv hervorzuheben. Leider fehlt ihm die „Würze“, die ihn auch während des Sehens interessant machen. Trotz seiner 81minütigen Kürze ist er extrem langatmig. Ein Film sollte immer auch unterhalten, denn sonst fehlen ihm die Zuschauer und die „Message“ erreicht am Ende doch niemanden. </p>

<p><br />
 </p>]]>
    </content>
  </entry>
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    <title>Brass on Fire - Iag Bari</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://de.campusreporter.net/payafter/2004/03/24/brass+on+fire+iag+bari.html" />
    <modified>2004-03-24T22:07:30Z</modified>
    <issued>2004-03-24T23:07:30+01:00</issued>
    <id>tag:de.campusreporter.net,2004:/payafter//6.25</id>
    <created>2004-03-24T22:07:30Z</created>
    <summary type="text/plain">Wenn man ausnahmensweise einmal schon im Voraus ein sicheres Gefühl hat, welcher Film an einem Abend bei Payafter laufen wird, sollte man ab sofort gewarnt sein: denn auch Herr Wiedemann dachte ursprünglich, am heutigen Mittwoch, &quot;Schultze get the blues&quot; zeigen...</summary>
    <author>
      <name>Christian Reinstorf</name>
      <url>http://de.campusreporter.net/</url>
      <email>campusreporter@web.de</email>
    </author>
    
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://de.campusreporter.net/payafter/">
      <![CDATA[<p>Wenn man ausnahmensweise einmal schon im Voraus ein sicheres Gefühl hat, welcher Film an einem Abend bei Payafter laufen wird, sollte man ab sofort gewarnt sein: denn auch Herr Wiedemann dachte ursprünglich, am heutigen Mittwoch, "Schultze get the blues" zeigen zu können. Stattdessen steckte die Filmrolle auf der Autobahn fest und um 21:15h fehlte weiterhin ein Film für den Abend. Die "Lösung": eine Dokumentation über Fanfare Ciocalia, einer Roma-Band aus den Karpaten, die inzwischen weltweit ihre Fans begeistern.</p>

<p><img src="http://de.campusreporter.net/bilder/brass1.jpg" title="&copy; Ventura Film"></p>

<p>Nun gibt es wahrscheinlich seit Buena Vista Social Club einen gewissen Drang, bei weltweit erfolgreichen Bands der Ethnomusikszene gleich eine filmische Dokumentation zu drehen, ein immer wieder aufblühende Geschichte vom Glück, welches durch den musikalischen Erfolg auf eine ansonsten unbeachtete Region fallen kann. Im rumänischen Dorf Zece Prajini (Zehn Felder) nun träumt ein jeder, als Musiker so erfolgreich zu sein oder werden wie die Mitglieder der Fanfare Ciocalia; ein Junge fischt ein Horn aus einem See, sucht jemanden, der es ihm herrichten kann und schaut dem Zug nach, der die Band in die Welt hinaustragen wird.</p>]]>
      <![CDATA[<p><img src="http://de.campusreporter.net/bilder/brass2.jpg" title="&copy; Ventura Film"></p>

<p>Die Dokumentation richtet sich hier mehr auf Musik als Erfolgsweg, als oft einzige Möglichkeit, der Tristesse eines vergessenen Landstrichs zu entkommen. Die beiden "Glücksbringer" aus Deutschland, welche Fanfare Ciocalia unter Vertrag nehmen, Konzerte und Tourneen in Deutschland, Italien oder auch Japan organisieren, werden einem allerdings nicht sympatisch. Und die Musik selbst rückt allzuoft in den Hintergrund, wird verdrängt von der Erfolgsgeschichte, wodurch der Film eine seiner größten Chancen verspielt: eine Dokumentation über eine Band muß zuallererst deren Musik nachspüren, so, wie es Wim Wenders gelungen ist, als er mit seiner Dokumentation in die musikalische Seele des Buena Vista Social Clubs eingetaucht ist. Brass on Fire dagegen mischt eine einfach gestrickte Idee, "Band aus dem Nirgendwo wird erfolgreich", verklärt sie noch ein wenig durch Einsatz eines kleinen, musikbegeisterten Jungen, der den Film einleitet und beendet und hat doch diesem Genre nichts hinzuzufügen.</p>

<p>Nach dem Film war das vorher dort hängende PLakat zu Schultze get the blues wieder verschwunden und zwei Gedanken blieben doch hängen an diesem Abend: den Film muß man eh noch sehen (Starttermin 21. April?) und: eigentlich ist die Idee, bei Payafter auch einmal eine Dokumentation zu zeigen,   gar nicht zu verachten; nur: bitte nicht in der Qualität von Brass on Fire. </p>]]>
    </content>
  </entry>
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    <title>Das große Rennen von Belleville</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://de.campusreporter.net/payafter/2004/03/10/das+grosse+rennen+von+belleville.html" />
    <modified>2004-03-10T22:50:51Z</modified>
    <issued>2004-03-10T23:50:51+01:00</issued>
    <id>tag:de.campusreporter.net,2004:/payafter//6.22</id>
    <created>2004-03-10T22:50:51Z</created>
    <summary type="text/plain"> Die Geschichte ist nicht die des fanatischen Radfahrers namens Champion, der von einigen zwielichtigen Mafiosis gekidnappt wird und in die Metropole Belleville gebracht wird. Nein, es ist vielmehr die Geschichte seiner fürsorgenden Großmutter und deren Hund namens Bruno, die...</summary>
    <author>
      <name>Christian Albers</name>
      
      <email>albers@imtek.uni-freiburg.de</email>
    </author>
    
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://de.campusreporter.net/payafter/">
      <![CDATA[<p><img src="http://de.campusreporter.net/bilder/belleville4.jpg" title="&copy; Concorde Film"><br><br />
Die Geschichte ist nicht die des fanatischen Radfahrers namens Champion, der von einigen zwielichtigen Mafiosis gekidnappt wird und in die Metropole Belleville gebracht wird.<br />
Nein, es ist vielmehr die Geschichte seiner fürsorgenden Großmutter und deren Hund namens Bruno, die ihn retten wollen und dadurch in die abstrusesten Abenteuer geraten.</p>]]>
      <![CDATA[<p><img src="http://de.campusreporter.net/bilder/belleville3.jpg" title="&copy; Concorde Film"><br><br />
Ein wunderbarer Film, bei dem nicht versucht wurde, eine möglichst realistische Darstellung zu erreichen, was ja in den Zeichentrickfilmen heutzutage üblich ist, sondern Sylvain Chomet erschuf eine surreale Welt, mit ihren Bewohnern und deren Verhalten, die immer wieder zum Lachen und Schmunzeln verführt.<br />
Auch ist dieser Film in einer anderen Art etwas besonderes, denn die Geschichte wird nicht durch Dialoge erzählt, sondern durch ihre Bilder, denn wo es kein gesprochenes Wort gibt, gibt es ja auch kein Dialog.<br />
Nicht ohne Grund war Triplets de Belleville, in der Sparte als besten Animationsfilm, für den Oscar nominiert.<br />
Und noch was, wer zu früh geht hat nicht alles gesehen.</p>]]>
    </content>
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    <title>Les Triplettes de Belleville</title>
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    <modified>2004-03-10T22:50:31Z</modified>
    <issued>2004-03-10T23:50:31+01:00</issued>
    <id>tag:de.campusreporter.net,2004:/payafter//6.21</id>
    <created>2004-03-10T22:50:31Z</created>
    <summary type="text/plain">(Das große Rennen von Belleville) Frankreich/Begien 2003 Regie: Sylvain ChometWillkommen in den Dreißigern! ruft einem dieser Film gleich entgegen, kaum das er beginnt: eine Bühne im Konzerthaus, darauf Tänzer, Musiker, Sängerinnen... Django Reinhardt spielt seine Gitarre mit den Zehen, ältere...</summary>
    <author>
      <name>Christian Reinstorf</name>
      <url>http://de.campusreporter.net/</url>
      <email>campusreporter@web.de</email>
    </author>
    
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://de.campusreporter.net/payafter/">
      <![CDATA[<p>(Das große Rennen von Belleville)<br><br><br />
<div align="right"><table align="right"  border="0" cellpadding="5"><tr><td><img src="http://de.campusreporter.net/bilder/bellevilleposter.jpg" title="&copy; 2004 Concorde Film"></td></tr></table><div align="left"><p align="justify">Frankreich/Begien 2003<br><br />
Regie: Sylvain Chomet<br><br>Willkommen in den Dreißigern! ruft einem dieser Film gleich entgegen, kaum das er beginnt: eine Bühne im Konzerthaus, darauf Tänzer, Musiker, Sängerinnen... Django Reinhardt spielt seine Gitarre mit den Zehen, ältere Herren reissen sich um Bananen und dann kommt auch schon der Auftritt des fabelhaften Trios von Belleville. All dass wird aber gespeist ins allendliche Fernsehprogramm von Madame Souza und ihrem Enkel, einem kleinen verwöhnten Dickerchen. Mit ihm weiss auch Madame Souza nichts rechtes anzufangen und kauft ihm deshalb immer neues Spielzeug und sogar einen kleinen Hund, Bruno. Jener kann auch für eine Zeit als Kamerad herhalten, muss dafür aber auch einiges aushalten: die Spielzeugeisenbahn fährt ihm prompt erst mal über seinen Schwanz. Ergebnis: Hund mit Neurose: nichts wird für ihn schöner als den Zügen hinterherzubellen, die bald fast durch das Schlafzimmer dieses ursrpünglich ländlich gelegenen Hauses rattern. Längst hat sich die Stadt so weit ausgebreitet, dass sich Madame Souzas kleines Heim sogar unter einer Brücke hinwegbeugen muss. <br />
Und der Kleine? Sammelt heimlich Bilder von James Dean auf einem Fahrrad, von Fahrrädern allgemein oder von der Tour de France. Und weil Dean eine so schöne Frau in den Armen hält (und ein Fahrrad), will auch er Rennsportprofi auf zwei Rädern werden. Anfangs ist es noch ein Dreirad, auf dem er im Hof seine Runden dreht, dann wird aus der kleinen "Kugel" ein hagerer Sportler, der jeden Tag mit dem Fahhrad durch Stadt und Land heizt, angetrieben von der Trillerpfeife seiner Großmutter.<br />
<br><br />
<img src="http://de.campusreporter.net/bilder/belleville1.jpg" title="&copy; 2004 Concorde Film"><br><p align="justify">Bruno wird währenddessen schon ignoriert und träumt davon, selbst einmal einen Zug zu steuern. Bald hat unser Radler Beine, die umfangreicher sind als sein Oberkörper und nur noch mit einem Küchenmixer durchgeknetet werden können und dann kommt der große Moment: die Tour de France.</p>]]>
      <![CDATA[<p><p align="justify"> Er mitten im Feld, bergauf, bergab, und Madame Souza mit Bruno und Fahrer im Transporter immer hinterher, wenn sie nicht in eine Falle der französischen Mafia aus Belleville (einer Mischung aus Quebec, Montreal und New York) gestoppt und ersetzt werden würden, die dann prompt auch ihren Enkel und zwei weitere Fahrer aus dem Feld reissen und nach Belleville verfrachten. Madame Souza aber nimmt die Verfolgung auf, so geht es mit Trettboot über den Atlantik ins fremde Belleville: zugestopft mit dicken Autos und noch dickeren Amerikanern. Und würde Madame Souza nicht eines nachts, einsam bis auf den treuen (aber hungrigen) Bruno, auf einer alten Speiche ein Lied der Triplettes de Belleville anstimmen, wäre es ihr wahrscheinlich schlecht ergangen im neuen Kontinent. So aber gibt es Froschschenkel zuhauf und bald ist sie Teil der Band, die sich inzwischen auf "Instrumentalisierung des Haushaltes" eingeschworen haben.<br />
<img src="http://de.campusreporter.net/bilder/belleville2.jpg" title="&copy; 2004 Concorde Film"><br />
Ein Kühlschrank, eine Zeitung, ein Staubsauger, Musik erfinderisch, wie sie nur in Land des Jazz sein kann. Und auch ihren Enkel wird sie mit Hilfe ihrer neuen Freundinnen befreien können, die  Verfolgungsjagd ganz nach amerikanischen Stil spielt auch hier wieder mit der unterschiedlichen Kinotradition zwischen Frankreich und den USA.<br />
Generell spielt dieser wunderbare Zeichentrickfilm mit jedem Klischee, dass sich über Amerikaner und Franzosen finden lässt und tut dies so scherzhaft, dass ein jeder wird freudig lachen können. Das amerikanische Genre der Comicverfilmung ist hier glänzend französisch/kanadisch aufbereitet... wirkt wie ein Trotzreaktion auf eine fehlende Tradition, die dieser Film zugleich flugs nachholen will: denn in seiner ganzen Gestaltung hätte sich auch ein Publikum in den Fünfziger Jahren seine Freude an diesen Bildern gehabt, die zudem ganz ohne Dialog auskommen. Versteckt erkennt man dann allerdings doch, dass hier nicht nur alte Zeichenkunst beschworen wird, sondern auch modernste Computeranimation. Wenn der Film auch trotz seiner nur 80 Min. Laufzeit manchmal Längen zeigt, so wird man doch durch den Einfallsreichtum vieler Randszenen wieder bestens entschuldigt. Allein schon zur Katalogisierung berühmter Persönlichkeiten und ihrer Überzeichnung müßte man diesen Film gleich noch einmal geniessen. </p><div align="left"></p>]]>
    </content>
  </entry>
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    <title>Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling</title>
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    <modified>2004-02-25T22:46:18Z</modified>
    <issued>2004-02-25T23:46:18+01:00</issued>
    <id>tag:de.campusreporter.net,2004:/payafter//6.23</id>
    <created>2004-02-25T22:46:18Z</created>
    <summary type="text/plain"> Korea/Deutschland 2003 Regie: Kim Ki Duk Mit: Oh Young-Su, Kim Ki-Duk, Kim Young-Min, Seo Jae-Kyung, Ha Yeo-Jin, Kim Jong-Ho, Kin Jung-Young „Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling“ ist ohne Frage ein sehr künstlerischer Film, der die Geschichte eines koreanischen...</summary>
    <author>
      <name>Petra Volz</name>
      
      <email>petravolz@gmx.de</email>
    </author>
    
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://de.campusreporter.net/payafter/">
      <![CDATA[<p><img src="http://de.campusreporter.net/bilder/fruehling1.jpg" title="&copy; Pandora Film"><br><br />
Korea/Deutschland 2003<br />
Regie: Kim Ki Duk<br />
Mit: Oh Young-Su, Kim Ki-Duk, Kim Young-Min, Seo Jae-Kyung, Ha Yeo-Jin, Kim Jong-Ho, Kin Jung-Young</p>

<p>„Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling“ ist ohne Frage ein sehr künstlerischer Film, der die Geschichte eines koreanischen Mönches parabelhaft mithilfe und durch die Jahreszeiten erzählt. Die unterschiedlichen Jahreszeiten sind wunderschön durch Frühlingsblüten, gefrorenes Eis etc. in immer dem gleichen Blick durch ein Tor eingeleitet, das auch den Blick auf das Haus inmitten eines Sees freigibt, in dem die beiden Männer, Lehrer und Schüler, gemeinsam leben.</p>]]>
      <![CDATA[<p><img src="http://de.campusreporter.net/bilder/fruehling2.jpeg" title="&copy; Pandora Film"><br />
Dieser Schüler erlebt nun im Frühling - seiner Kindheit – Dinge und macht Erfahrungen, die sich auch im Sommer und Herbst wieder zeigen. Märchenhaft erscheint der Film nicht nur durch die abgeschiedene, idyllische Gegend, in der sich die Geschichte abspielt und die wundervolle Bilder liefert und einen manchmal vergessen lässt, dass sie in der heutigen Zeit spielt, sondern auch durch Prüfungen, die zu bestehen sind und einen absehbaren Zyklus, der nicht zu vermeiden ist. „Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling“ hat dabei durchaus seine Längen und ist für Leute, die eher Filme aus Frankreich, Deutschland oder den USA gewohnt sind, etwas ungewöhnlich, aber durchaus sehenswert, weshalb er auch schon mehrere Preise gewonnen hat.</p>]]>
    </content>
  </entry>
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    <title>Le Papillon (Der Schmetterling)</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://de.campusreporter.net/payafter/2004/02/11/le+papillon+der+schmetterling.html" />
    <modified>2004-02-11T22:43:30Z</modified>
    <issued>2004-02-11T23:43:30+01:00</issued>
    <id>tag:de.campusreporter.net,2004:/payafter//6.19</id>
    <created>2004-02-11T22:43:30Z</created>
    <summary type="text/plain"> Frankreich 2002 Mit: Claire Bouanich, Nade Dieu, Francoise Michaud, Helene Hily, Pierre Poirot, Jacky Nercessian, Jacques Bouanich, Catherine Cyler, Jerry Lucas Buch und Regie: Philippe Muyl Das 8-jährige Mädchen Elsa (Claire Bouanich) muss nach der Schule allzu oft stundenlang...</summary>
    <author>
      <name>Petra Volz</name>
      
      <email>petravolz@gmx.de</email>
    </author>
    
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://de.campusreporter.net/payafter/">
      <![CDATA[<p><br><br />
<img src="http://de.campusreporter.net/bilder/schmetterling11.jpg" title="&copy; Koolfilm"><br><br />
Frankreich 2002<br><br />
Mit:<br><br />
Claire Bouanich, Nade Dieu, Francoise Michaud, Helene Hily, Pierre Poirot, Jacky Nercessian, Jacques Bouanich, Catherine Cyler, Jerry Lucas<br />
<br><br />
Buch und Regie: Philippe Muyl<br />
<br><br />
Das 8-jährige Mädchen Elsa (Claire Bouanich) muss nach der Schule allzu oft stundenlang auf ihre Mutter warten, die einfach keine Zeit für ihre süße Tochter hat. Eines Tages nimmt sie ihr Nachbar Julien (Michel Serrault) aus Mitleid nach Hause, um dort auf die Mutter warten zu können. Der ältere Herr ist im Umgang mit der Kleinen ziemlich unbeholfen, aber er hat ein für Elsa faszinierendes Hobby: Schmetterlinge. Als er aufbricht, den seltenen Isabellenfalter zu suchen, der nur acht bis zehn Tage im Jahr fliegt, schleicht sie sich einfach ins Auto und so beginnt eine wundersame und entzückende Reise zweier ungleicher „Gefährten“.</p>]]>
      <![CDATA[<p><br><img src="http://de.campusreporter.net/bilder/schmetterling2.jpg" titel="&copy; Koolfilm"><br></p>

<p>„Le Papillon“ ist ein Film ohne aufregende Handlung oder unerwartete Wendungen. Er begeistert durch schöne Bilder, unverkrampfte Ruhe und eine hinreißende Claire Bouanich. Ein Film zum Abschalten und Genießen. Träumen und noch einmal die Welt mit Kinderaugen sehen… </p>]]>
    </content>
  </entry>
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    <title>The Dreamers (Die Träumer)</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://de.campusreporter.net/payafter/2004/01/14/the+dreamers+die+traeumer.html" />
    <modified>2004-01-14T22:27:03Z</modified>
    <issued>2004-01-14T23:27:03+01:00</issued>
    <id>tag:de.campusreporter.net,2004:/payafter//6.13</id>
    <created>2004-01-14T22:27:03Z</created>
    <summary type="text/plain"> GB/FR 2003 Verleih: Concorde Film Regie: Bernardo Bertolucci Buch: Gilbert Aldair Mit: Eva Green, Louis Garrel, Michael Pitt u.a. Ein Film, der 1968 in Paris spielt und auch nur dort so vorstellbar sein kann. Der junge Amerikaner Matthew (Michael...</summary>
    <author>
      <name>Petra Volz</name>
      
      <email>petravolz@gmx.de</email>
    </author>
    
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://de.campusreporter.net/payafter/">
      <![CDATA[<p><br><br />
<img src="http://www.campusreporter.de/bilder/dreamersposter.jpg" alt="The Dreamers" title="&copy; 2004 Concorde Film"><br></p>

<p>GB/FR 2003 Verleih: Concorde Film<br />
Regie: Bernardo Bertolucci<br />
Buch: Gilbert Aldair<br />
Mit: Eva Green, Louis Garrel, Michael Pitt u.a.</p>

<p>Ein Film, der 1968 in Paris spielt und auch nur dort so vorstellbar sein kann. Der junge Amerikaner Matthew (Michael Pitt) lernt während eines Protests gegen die Entlassung des Leiters der Pariser CinemathPque Henri Langlois ein <br />
Zwillingspaar (Eva Green und Louis Garrel) kennen, das ihn sofort in ihrer Mitte aufnimmt. Matthew zieht bald in der Wohnung der beiden ein, die drei haben nicht nur ihre Leidenschaft für das Kino gemeinsam und werden unzertrennlich. </p>]]>
      <![CDATA[<p><br><br />
<img src="http://www.campusreporter.de/bilder/dreamers.jpg"><br><br />
<br></p>

<p>Hier mehr über die Handlung preiszugeben wäre schade, denn der Zuschauer wird auf eine Reise geführt, in der er wie Matthew die Welt der Zwillinge und auch des Paris der Zeit der Revolution in einem sich steigernden harmonischen Fluss immer besser kennen lernt. Trotzdem wird nicht alles ausgesprochen, vieles bleibt vielleicht bewusst offen, ein wenig mystisch Unbekanntes ist immer dabei. Die Welt außerhalb der Wohnung wirkt seltsam irreal, obwohl das Märchen doch unter den dreien in wenigen Zimmern stattfindet. Nie wird es hektisch oder unruhig, obgleich doch so viel Unruhe der Zeit vermittelt wird. Der Zuschauer kann sich die Zeit nehmen, schöne kunstvolle Einstellungen lange anzuschauen, ohne dass sie an Reiz verlieren. Die Musik schlägt genauso ein und wie die Besetzung. Die mir bisher unbekannten Schauspieler Michael Pitt, Eva Green und Louis Garrel überzeugen in jeder Hinsicht. Die Figuren scheinen ihnen geradezu auf den Leib geschnitten und werden so erst zu dem, was sie sind und was sie dem Zuschauer vermitteln können. “Die Träumer” ist ein sinnlicher Film, der Poesie und Politik verbindet, die Faszination des Kinos und die Faszination der Liebe. Ein Zitat der F.A.Z.: “Einen schöneren Film über das Dreieck von Kino, Liebe und Leben kann man sich gar nicht vorstellen.” Wie wahr.</p>]]>
    </content>
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    <title>Los Lunes al Sol (Montags in der Sonne)</title>
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    <summary type="text/plain">Werften werden nicht nur in Wismar, Rostock oder Bremerhaven geschlossen, auch den Spaniern an der galizischen Küste wiederfährt es da nicht anders. Nun hat der Regisseur Fernando León de Aranoa mit seiner Tragikkomödie Los Lunes al Sol all jenen ein...</summary>
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      <name>Christian Reinstorf</name>
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      <![CDATA[<p><br><img src="http://www.campusreporter.de/bilder/loslunes1.jpg"><br><br>Werften werden nicht nur in Wismar, Rostock oder Bremerhaven geschlossen, auch den Spaniern an der galizischen Küste wiederfährt es da nicht anders. Nun hat der Regisseur Fernando León de Aranoa mit seiner Tragikkomödie <b>Los Lunes al Sol</b> all jenen ein filmisches Denkmal gesetzt, die hierbei von dem Fortlauf der Geschichte vergessen werden: den ehemaligen Kumpels von der Werft. Santa (<i>Javiar Bardem</i>), José (<i>Luis Tosar</i>), Reina (<i>Enrique Villén</i>) und Lino (<i>José Ángel Egido</i>) fristen ihr Leben nun in einer kleinen Bar, die ein Ex-Kumpel mit seiner Abfindung eröffnet hat. In ihrem Leben ist nichts mehr los, bis auf Reina, der als Sicherheitstechniker arbeitet, sind sie alle arbeitslos, Lino versucht noch immer, dem zu entkommen, José stützt sich auf seine Frau Ana (<i>Nieve de Medina</i>) und Santa ist allenfalls dazu gut, eine Rede auf die Gemeinschaft und den gegenseitigen Verrat der Arbeiterschaft zu schwingen. </p>]]>
      <![CDATA[<p><img src="http://www.campusreporter.de/bilder/loslunes2.jpg"><br><br> Milieustudien dieser Art verkommen schnell zu einer reinen Anklage der Gegebenheiten, aber bei <b>Los Lunes al Sol</b> gelingt es dem Team immer wieder, so feinfühlig zwischen Tragik und Komödie, zwischen dem Selbstmord als letztem Ausweg aus dem Vergessen-Werden und der kleinen spontanen Party auf der Terrasse einer zu hütenden Villa, hin- und herzugleiten, dass man sowohl mit den Schicksalen der Protagonisten fühlen kann, als auch mit ihnen lachen und sich am Kleinen erfreuen darf. Besonders trägt dazu die Musik bei, die sich seltenst nur hervordrängt, aber wenn, dann mit wunderbar passenden Stücken, die zudem aus der Handlung hinaus erklingt und fast nie über jene hinübergelegt wurde. Javier Bardem brilliert zudem in der Rolle des störrischen, aber doch liebenswürdigen Santa, und zeigt, dass er mit Bierbauch und Vollbart bestückt zum glänzenden Charakterdarsteller und einem der großen Stars des spanischen Kinos gezählt werden muss; der Film bekam dafür 2002 in Spanien nicht nur fünf der begehrten Goyas (in Konkurrenz zu Pedro Almodóvars "Hable con Ella"), sondern wurde zugleich noch als "Bester Fremdsprachchiger Film 2002" bei den Oscars nominiert.<br />
Trotz seiner Tragik ist <b>Los Lunes al Sol</b> ein Filmgenuß mit Dialogwitz, schönen Aufnahmen und Aussagen, über die man auch nach Verlassen des Kinos noch einige Zeit nachgrübeln wird.<br><br><br />
<i>(Dies ist eine Kritik der gerade im Entstehen begriffenen StudentInnenZeitung <a href="http://de.campusreporter.net" target=_blank">CampusReporter</a>)</i></p>]]>
    </content>
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    <title>Before Night Falls</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://de.campusreporter.net/payafter/2003/12/03/before+night+falls.html" />
    <modified>2003-12-03T22:40:08Z</modified>
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    <summary type="text/plain"> USA 2000 Regie: Julian Schnabel Drehbuch: Cunnigham O&apos;Keefe Mit: Javier Bardem, Olivier Martinez, Andrea di Stefano, Johnny Depp, Sean Penn u.a. Ein Film, beginnend in einem Erdloch. Der Blick eines kleinen Jungen, gerichtet in den Regenhimmel Kubas. Dort oben,...</summary>
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      <name>Christian Reinstorf</name>
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    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://de.campusreporter.net/payafter/">
      <![CDATA[<p><br><img src="http://de.campusreporter.net/bilder/beforenightfalls1.jpg" title="&copy; Arsenal Filmverleih"><br><br />
USA 2000<br><br />
Regie: Julian Schnabel<br><br />
Drehbuch: Cunnigham O'Keefe<br><br />
Mit: Javier Bardem, Olivier Martinez, Andrea di Stefano, Johnny Depp, Sean Penn u.a.<br><br><br />
Ein Film, beginnend in einem Erdloch. Der Blick eines kleinen Jungen, gerichtet in den Regenhimmel Kubas. Dort oben, zwischen den Baumwipfeln, wo Tropfen frei gen Erde tänzeln, dort herrscht die Freiheit, die dem kleinen Jungen, Verkörperung des kubanischen Schriftstellers Reinaldo Arenas, in seinem späteren Leben noch abhanden kommen wird.<br><br />
Schon 1996 ist der amerikanische Maler Julian Schnabel mit einer außergewöhnlichen Filmbiographie über seinen Freund Basquiat aufgefallen. Nun hat er sich mit Before Night Falls wieder dem Sujet der Künstlerbiographie zugewandt, diesmal jener Reinaldo Arenas', einem Dichter und Schriftsteller, der, nach einer bewegten Zeit zwischen Anerkennung, Auszeichnung, Denunzierung und Gefängnis im Kuba der Zeit Castros schließlich seinen Lebensabend krank und schwach in New York verbringt.</p>]]>
      <![CDATA[<p>Reinaldo Areinas wächst noch auf vor der Revolution (1959? - Historiker mögen mich berichtigen) aber schon als Junge verlässt er sein Heimatdorf, seine Mutter und das Bild nackter, im Fluss badender Männer, läßt sich mitnehmen auf einem Eselskarren (gelenkt vom kaum zu erkennden Sean Penn) hinein ins Revolutionsgewirr. Und Anfangs öffnet ihn diese Revolution auch auch einen Weg in seinen Traum; als Mittelloser vom Land studiert er Agrarwissenschaften und Literatur, schreibt Gedichte, doziert, arbeitet in der Nationalbibliothek, gewinnt Preise für seine poetisches Werk. Die Revolution rollt, aber die Gesellschaft lebt, atmet, wird freier als zuvor. So führen die Freunde Areinas ihn ein in die homosexuelle Subkultur Havannas. Die jungen Männer räkeln sich am Strand, flirten und müssen doch bald fliehen vor den ersten Repressalien und Säuberungen welche schon wenige Jahre nach Beginn der Revolution die Homosexuellenszene in Kuba spalten und aufreiben soll.<br />
Auch Areinas verliert Ansehen, taucht unter, wird schließlich doch gefasst und schlußendlich mit vielen Andersdenkenden inhaftiert. <br><br />
<br> <br />
<img src="http://de.campusreporter.net/bilder/beforenightfalls2.jpg" title="&copy; Arsenal Filmverleih"><br><br />
Seine Werke werden nur noch in Frankreich verlegt und dort mit Preisen überhäuft. Nur, wie bekommt man ein verbotenes Manuskript aus einem Kubanischen Gefängnis? Hier bedient sich Areinas der Kurierfähigkeiten des Transvestiten BonBon (wunderbar gespielt von Johnny Depp), der jene Manuskripte sehr körpernah herausschmuggelt. Aber auch Reinas kann nach zwei Jahren unter guter Führung und einer besonderen Beziehung zum Militär Victor (ebenfalls gespielt von Johnny Depp) das Gefängnis El Morro verlassen. Doch der Weg zurück ins alte Leben bleibt versperrt. Die Flucht mit Freunden mithilfe eines Heissluftballons, versteckt in einer zusammengefallenen Kirche, scheiert. So kann Areinas letztlich nur durch eine neue Ausreisebestimmung, die Kuba frei machen soll von Künstlern, Homosexuellen und Andersdenkenden, in die USA fliehen, wo er zurückgezogen an Aids dahinsiechen wird.<br />
Mit Before Night Falls hat Schnabel wiederum eine außergewöhnliche Geschichte über die Kunst und ihre Künstler zu erzählen und diese eindrücklich umgesetzt. Die poetischen Bilder der Wälder Kubas (allerdings in Mexico gedreht) werden mir noch lange in Erinnerung bleiben und können die Gedichte Areinas vielleicht besser beschreiben als jene Szenen, in der Areinas mit Stift oder Schreibmaschine nach den Worten ringt (gibt es eine gute Verfilmung der Handlung "Schreiben"?). Neben dem herausragenden Javier Bardem erfreuen auch die verschmitzten Nebenrollen, insbesondere von Penn und Depp, die Vermischung aus komödiantisch anmutenden Szenen (eine Party zwischen Homosexuellen und einem Revolutionsbatallion) und ernster Tragik einer Biographie am Rande der Gesellschaft. Dieser Film stellt eine mehr als gelungene Darstellung des Schaffens und Lebens Reinaldo Areinas dar und wird mich (wie vielleicht auch manch anderen) dazu verleiten, jenen doch unbekannten Dichter besser kennenzulernen.  </p>]]>
    </content>
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    <title>Mystic River</title>
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    <modified>2003-11-19T22:50:24Z</modified>
    <issued>2003-11-19T23:50:24+01:00</issued>
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    <created>2003-11-19T22:50:24Z</created>
    <summary type="text/plain"><![CDATA[ &nbsp; Regie: Clint Eastwood Schauspieler: Sean Penn, Tim Robbins, Kevin Bacon, Laurence Fishburne u.a. Jimmy (Sean Penn), Sean (Kevin Bacon) und Dave (Tim Robbins) waren als Kinder Freunde, die damals gemeinsam auf der Straße spielten und die als Erwachsene...]]></summary>
    <author>
      <name>Petra Volz</name>
      
      <email>petravolz@gmx.de</email>
    </author>
    
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://de.campusreporter.net/payafter/">
      <![CDATA[<p><br><br />
&nbsp;<img src="http://www.campusreporter.de/payafter/bilder/mysticriver1.jpg" title="&copy; 2003: Warner Bros." alt="&copy; 2003: Warner Bros"><br />
<br><br />
Regie: Clint Eastwood<br />
Schauspieler:  Sean Penn, Tim Robbins, Kevin Bacon, Laurence Fishburne u.a.<br />
<br><br />
Jimmy (Sean Penn), Sean (Kevin Bacon) und Dave (Tim Robbins) waren als Kinder Freunde, die damals gemeinsam auf der Straße spielten und die als Erwachsene erst wieder durch den Mord an Jimmy’s ältester Tochter Katie (Emmy Rossum) auf tragische Weise enger zusammengebracht werden. Die drei haben sich sehr auseinander entwickelt: Jimmy war lange Zeit in kriminelle Geschäfte verwickelt, Sean landete bei der Polizei und der stille Dave lebt eher zurückgezogen. Er hat immer noch mit vier Tagen seiner Kindheit zu kämpfen, in denen er von angeblichen Cops entführt und misshandelt wurde. Dass es damals jeden der drei hätte erwischen können, ist allen bewusst. <br />
Dave hatte Katie an ihrem letzten Abend gesehen und kommt in dieser Nacht mit einer Bauchwunde und einer blutigen Hand nach Hause und behauptet, überfallen worden zu sein. Jimmy kann sich bei seinem alten Freund ausheulen und versucht, in seiner blinden Wut den Mörder auf seine Weise mithilfe alter Ganovenfreunde vor der Polizei zu finden. Sean und sein Partner Whitey (Laurence Fishburne) versuchen objektiv zu bleiben und die Frauen stehen ihren Männern auf ganz unterschiedliche Weise zur Seite. <br />
</p>]]>
      <![CDATA[<p><br><br />
&nbsp;<img src="http://www.campusreporter.de/payafter/bilder/mysticriver2.jpg" title="&copy; 2003: Warner Bros." alt="&copy; 2003: Warner Bros."><br />
<br><br />
Der Film ist dabei kein reiner Krimi, in dem es „nur“ gilt, den Mörder zu finden. Die Vergangenheit, gegensätzliche Charaktere, Hintergründe und Lebensumstände, Gefühle von tiefer Trauer, unendlicher Wut, der Angst, verrückt zu werden, neutral zu bleiben, zu rächen, zu lieben, Zweifel – in diesem Film kommt vieles zusammen. In Pay After ausnahmsweise ein Film aus Hollywood, der es leider nicht ganz schafft, sich von manchen Klischees los zu sprechen oder andere zu lockern. Dass die Frauen irgendwie nichts Kluges zu sagen haben fehlt genauso wenig wie die Stars and Stripes an der Hausfassade oder das einzig wahre Familienglück. Das Schauspieler-Aufgebot ist zweifelsohne gigantisch: Sean Penn, Kevin Bacon, Tim Robbins, Laurence Fishburne und Laura Linney sind kaum zu toppen und machen ihre Sache gut, wenn auch meiner Meinung nach etwas zu überzogen ‚labil’ und ‚fanatisch’. Auflockernd sind einige gute Sprüche von Sean’s Partner Whitey Powers (Laurence Fishburne), die in diesem manchmal doch recht langen Film auch wirklich nötig sind. Und: Auch wenn der Meister Clint Eastwood das mit der Regie ganz gut hinbekommen hat: Für die Musik sollte er sich nächstes Mal lieber jemand anderen suchen.</p>]]>
    </content>
  </entry>
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    <title>Calendar Girls</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://de.campusreporter.net/payafter/2003/11/05/calendar+girls.html" />
    <modified>2003-11-05T22:38:17Z</modified>
    <issued>2003-11-05T23:38:17+01:00</issued>
    <id>tag:de.campusreporter.net,2003:/payafter//6.11</id>
    <created>2003-11-05T22:38:17Z</created>
    <summary type="text/plain"> GB 2003 Regie: Nigel Cole (&quot;Grasgeflüster&quot;) Mit: Helen Mirren, Julie Walters, John Alderton u.a. Schon seit einigen Jahren präsentieren sich England und Irland mit erfrischenden, oft erfreulich komisch-skurillen Produktionen, welche sich auf schräge Weise dem Hinterland und ihren Bewohnern...</summary>
    <author>
      <name>Christian Reinstorf</name>
      <url>http://de.campusreporter.net/</url>
      <email>campusreporter@web.de</email>
    </author>
    
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://de.campusreporter.net/payafter/">
      <![CDATA[<p><br><br />
<img src="http://www.campusreporter.de/payafter/bilder/calendargirls.jpg" width="400" height="300" alt="&copy; Buena Vista International and Touchstone Pictures" title="&copy; Buena Vista International and Touchstone Pictures"><br />
<br><br />
GB 2003<br />
Regie: Nigel Cole ("Grasgeflüster")<br />
Mit: Helen Mirren, Julie Walters, John Alderton u.a.</p>

<p>Schon seit einigen Jahren präsentieren sich England und Irland mit erfrischenden, oft erfreulich komisch-skurillen Produktionen, welche sich auf schräge Weise dem Hinterland und ihren Bewohnern auf den britischen Inseln widmen; man denke nur an "Full Monty" und "Lang lebe Nad Devine".<br />
Und natürlich "Grasgeflüster", jenem Film, welcher den Regisseur Nigel Cole auch in Deutschland berühmt gemacht hat.<br />
"Calendar Girls" reiht sich ein in diese Gesellschaft, oder, um gleich eine Wertung vorwegzunehmen, bemüht sich, diesen Vorbildern gerecht zu werden.</p>]]>
      <![CDATA[<p>Der Inhalt in aller Kürze: Chris und einige ihrer Freundinnen aus dem regionalem Komitee des "Women's Institute" fassen den Entschluß, mit einem Kalender Geld zu sammeln für jenes Krankenhaus, in welchem der Ehemann ihrer Freundin Annie wegen Leukämie behandelt wird und verstirbt.  Jedoch: damit jener Kalender ein Erfolg wird, entscheiden sie sich, selbst als Pin-Ups Modell zu stehen, anstatt, wie in den Jahren zuvor, ein Kalender über Brücken, Kirchen o.ä.  der - übrigens auch im Film sehr zu geniessenden - Landschaft der Grafschaft Yorkshire herauszugeben. Diesem Kalender nun ist soviel Erfolg vergönnt, das zu guter letzt selbst Hollywood winkt - wobei darin nur die Wrklichkeit wiedergespiegelt wird, denn der Film basiert eben auf einer wahren Gegebenheit.<br />
Und reiht sich somit eher in Hollywoods Liebe zu "True Stories" ein. Das anfangs pfiffige und amüsante Drehbuch verkommt zu einem Rührstück in bester Hollywood-Manier: überzeichnet, mit allzu einfach gestrickter Moral verknüpft, dazu "one-liners" in bester Manier eines Jay Leno, welcher zumal mit seiner Late Night Show im Film einen Gastauftritt genießt. <br />
Der schöne Anfang dieses Films, auch die durchaus guten Leistungen der Schauspieler, besonders jener von Helen Mirren und John Alderton, verkommen hier in einem Film, der seine Qualität nicht halten kann und eher ins Programm einer "FilmFilm"-Reihe als denn in den Friedrichsbau passt.</p>]]>
    </content>
  </entry>
  <entry>
    <title>L&apos;auberge espagnole - Barcelona für ein Jahr</title>
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    <modified>2003-10-22T21:15:13Z</modified>
    <issued>2003-10-22T23:15:13+01:00</issued>
    <id>tag:de.campusreporter.net,2003:/payafter//6.16</id>
    <created>2003-10-22T21:15:13Z</created>
    <summary type="text/plain"><![CDATA[ &nbsp; Frankreich 2002 Verleih: Tobis (Homepage zum Film) Regie + Drehbuch: Cédric Klapisch Produktion: Bruno Levy Kamera: Dominique Colin Schnitt: Francine Sandberg mit: Xavier: Romain Duris Anne Sophie: Judith Godrèche Martine: Audrey Tautou Isabelle: Cécile de France Wendy: Kelly...]]></summary>
    <author>
      <name>Petra Volz</name>
      
      <email>petravolz@gmx.de</email>
    </author>
    
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://de.campusreporter.net/payafter/">
      <![CDATA[<p><br><br />
&nbsp;<img src="http://www.campusreporter.de/payafter/bilder/lauberge.jpg" title="&copy; Tobis Filmverleih" alt="&copy; Tobis Filmverleih"><br />
<br><br />
Frankreich 2002<br />
Verleih: Tobis (<a href="http://www.tobis.de/home/site_scripts/filmseite.php?id=66" target="_blank">Homepage zum Film</a>)<br />
Regie + Drehbuch: Cédric Klapisch <br />
Produktion: Bruno Levy <br />
Kamera: Dominique Colin <br />
Schnitt: Francine Sandberg </p>

<p>mit:</p>

<p>Xavier: Romain Duris <br />
Anne Sophie: Judith Godrèche <br />
Martine: Audrey Tautou <br />
Isabelle: Cécile de France <br />
Wendy: Kelly Reilly <br />
Jean-Michel: Xavier de Guillebon <br />
William: Kevin Bishop <br />
Alessandro: Frederico d´Anna <br />
Lars: Christian Pagh <br />
Soledad: Cristina Brondo <br />
Tobias: Barnaby Metschurat <br />
Bruce: Olivier Raynal <br />
Alistaire: Iddo Goldberg<br />
 </p>

<p></p>

<p>Der mit Öko-Mutter und bezaubernder Freundin (Audrey Tautou) gesegnete Xavier (Romain Duris) studiert in Paris Wirtschaft, bis er beschließt mit dem Erasmus-Programm ein Jahr in Barcelona zu verbringen. Er lernt dort außer Spanisch erstmal ein frisch verheiratetes Pärchen aus Paris kennen, das ihm in der ersten Zeit eine Herberge gibt. Später wird sich Xavier auf seine eigene Weise für diese Herzlichkeit bedanken... Schnell findet er jedoch ein Zimmer in einer WG, die klassischer nicht für das Erasmus-Programm stehen könnte: Eine Engländerin, ein Däne, eine Spanierin, ein Deutscher und ein Italiener verkörpern darin die Vielfältigkeit und das Chaos, das auch in Xavier herrscht. In diesem einen Jahr in Barcelona lernt Xavier nicht nur etwas über Wirtschaft, sondern hauptsächlich das Leben, das Zusammenleben, die Menschen und die Liebe in allen Facetten kennen. </p>]]>
      <![CDATA[<p>L’auberge espagnole ist ein herrlich frischer und erfrischender Film. Eine perfekt erzählte Geschichte, die nie aneckt, in sich geschlossen ist und ein wunderbar märchenhaftes Ende findet. Mit Charme und Witz, der nie plump und dennoch so einfach ist, erzählt Cédric Klapisch eine bunte Geschichte über das chaotische Studentenleben, den vielfältigen Xavier, das chaotische und vielfältige Europa, in dem jeder einzelne in seiner Sprache sprechen darf (nur die Xavier-Off-Stimme wurde in ein Deutsch mit französichem Akzent synchonisiert), was den Film so lebendig erscheinen lässt, als wäre man selbst ein Teil dieser WG. Leider sind nicht nur viele Europäer mit ihren eigenen Sprachen und Geschichten vertreten, sondern auch mit viel zu überspitzten Klischees: ordentliche Deutsche, chaotische Italiener, saufende Engländer, sehr französische Französinnen, ... Auch mit der Musik scheint sich Cédric Klapisch am Ende schwer getan zu haben, aber Kleinigkeiten dieser Art fallen bei einem mit solch grandioser Leichtigkeit und sprühendem Charme erzählten modernen Komödie über ein zusammenwachsendes Europa nicht ins Gewicht. Mal wieder eine seltene Note 1.<br />
</p>]]>
    </content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Nói Albinói</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://de.campusreporter.net/payafter/2003/10/08/noi+albinoi.html" />
    <modified>2003-10-08T21:18:22Z</modified>
    <issued>2003-10-08T23:18:22+01:00</issued>
    <id>tag:de.campusreporter.net,2003:/payafter//6.17</id>
    <created>2003-10-08T21:18:22Z</created>
    <summary type="text/plain"><![CDATA[ &nbsp;&nbsp; Regie und Buch: Dagur Kári Mit: Tómas Lemarquis, Throstur Leo Gunnarson, Elin Hansdóttir, Anna Fridriksdóttir, Gérard Lemarquis u.a. Nói lebt in einem kleinen Isländischen Dorf und in seiner eigenen Welt. Er hat weder ein richtiges Elternhaus noch Lust...]]></summary>
    <author>
      <name>Petra Volz</name>
      
      <email>petravolz@gmx.de</email>
    </author>
    
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://de.campusreporter.net/payafter/">
      <![CDATA[<p><br><br />
&nbsp;&nbsp;<img src="http://www.campusreporter.de/payafter/bilder/noi_credits.jpg"><br><br />
Regie und Buch: Dagur Kári<br><br />
Mit: Tómas Lemarquis, Throstur Leo Gunnarson, Elin Hansdóttir, Anna Fridriksdóttir, Gérard Lemarquis u.a. <br><br><br />
Nói lebt in einem kleinen Isländischen Dorf und in seiner eigenen Welt. Er hat weder ein richtiges Elternhaus noch Lust zur Schule zu gehen. Sein Vater ertränkt nicht nur den Zahnschmerz im Alkohol, seine Lehrer verzweifeln an ihm und ein Psychologe hält ihn für ein Genie. Es gibt für Nói nichts weiter zu tun als in einem Bücherladen zu stöbern, den Spielautomaten an der Tankstelle zu überlisten und sich in sein eigenes geheimes Reich im geheimen Keller der - übrigens unglaublich witzigen - Großmutter zu flüchten. Mit Iris, der Tochter des Buchhändlers, beginnt er von einem Leben fern von Island zu träumen... </p>]]>
      <![CDATA[<p><br><br />
&nbsp;&nbsp; <img src="http://www.campusreporter.de/payafter/bilder/noi_05.jpg"><br><br>Denn in Island, dem Flecken Erde, der auf der Weltkarte “wie hingerotzt” aussieht, bestimmt der Schnee das Leben der Menschen und auch große Teile des Films. Dagur Kári schafft durch lange Bilder (noch nie habe ich in einem Film das Bild so lange einfach schwarz gesehen) eine Atmosphäre, die das Leben im Schnee und Nóis Weltbild greifbar machen. Ein ernster Film voller Komik.</p>

<p><a href="http://www.noialbinoi.de" target="_blank">Offizielle Homepage zum Film</a></p>]]>
    </content>
  </entry>
  <entry>
    <title>The Mother</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://de.campusreporter.net/payafter/2003/09/24/the+mother.html" />
    <modified>2003-09-24T21:58:25Z</modified>
    <issued>2003-09-24T23:58:25+01:00</issued>
    <id>tag:de.campusreporter.net,2003:/payafter//6.12</id>
    <created>2003-09-24T21:58:25Z</created>
    <summary type="text/plain">Der Besuch der alternden Eltern bei ihren beiden Kindern in London endet für den Vater mit einem tödlichen Herzinfarkt. Seine Ehefrau May sieht sich nun einem einsamen Leben gegenüber. Sie beschließt, bei ihren wenig fürsorglichen Kindern in London zu bleiben,...</summary>
    <author>
      <name>Petra Volz</name>
      
      <email>petravolz@gmx.de</email>
    </author>
    
    <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://de.campusreporter.net/payafter/">
      <![CDATA[<p>Der Besuch der alternden Eltern bei ihren beiden Kindern in London endet für den Vater mit einem tödlichen Herzinfarkt. Seine Ehefrau May sieht sich nun einem einsamen Leben gegenüber. Sie beschließt, bei ihren wenig fürsorglichen Kindern in London zu bleiben, statt in das einsame Haus ihrer Ehe, das so viele Erinnerungen birgt, zurückzukehren. Doch das Leben des Sohnes ist mit seiner hübschen aber zickigen Ehefrau Helen und seinem Job ausgefüllt, die Mutter scheint immer nur im Wege zu stehen. Tochter Paula kommt mit ihrem Leben selbst nicht zurecht und schiebt dies der Mutter in die Schuhe. May scheint nirgendwo einen Platz zu haben, versucht aber nach langer Ehe, das Leben endlich mal wieder zu genießen und ihr misslungenes Hausfrauendasein zu beenden. Sie beginnt zu zeichnen, zu begehren, zu lieben - und das ausgerechnet den verheirateten Freund ihrer Tochter, Darren.</p>]]>
      <![CDATA[<p>Der Film deprimiert, vielleicht, weil man seine eigene Familie ein wenig in derer Mays wiedererkennen kann. Am Tisch hat man sich nicht wirklich etwas zu sagen, jeder lebt sein eigenes Leben und hat darin keinen Platz für eigentlich nahestehende Verwandte. May ist eine Mutter, wie sie viele von uns haben könnten. Der alternden Frau traut niemand mehr zu noch eigene Träume, Wünsche oder Bedürfnisse zu haben, die darüber hinaus gehen, jeden Mittag die Kochsendung im Fernsehen zu sehen und jeden Tag dem Mann die Hausschuhe ans Bett zu bringen; ihr wird sogar noch vorgeworfen, nichts weiter zu tun zu haben!</p>

<p>“The Mother” fällt durch seine Dynamik auf, der Film ist furchtbar hektisch, an Stellen, an denen er es sein sollte, kann aber auch durch richtig in Szene gesetzte Alltäglichkeiten oder Kameraeinstellungen die Melancholie vermitteln, die May in sich trägt. Insgesamt jedoch ist die Familie - der tattrige Vater, die neurotische Tochter, der klischeeüberladene Yuppiesohn, der typische Handwerker - etwas überzeichnet, wodurch der Verlauf der Dinge stellenweise erzwungen wirkt. Ein Film, der nachdenklich macht, in dem man sich jedoch leider nur zu Teilen eingebunden fühlen kann. </p>]]>
    </content>
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