Studenten profitieren dreifach: Das kostenlose Girokonto mit gratis BahnCard 25 gibts nur bei comdirect! (Anzeige)

CampusReporter.de - die Studentenzeitung, mit Artikeln über Studentenleben, Hochschulpolitik, Studium, Studium im Ausland, Studiengebühren, Film-, Buch und weitere Kritiken und aktuellen Geschehnissen kommentiert aus studentischer Sicht. 

Herzlich Willkommen im Uni & Studenten Forum von CampusReporter.de. Wir würden uns freuen, Dich als neues Mitglied begrüßen zu dürfen. Hier kannst Du Dich gleich anmelden. Als Mitglied kannst Du im Studenten Forum weitere Vorteile nutzen, z.B. einen eigenen Kalender führen, anderen Mitgliedern private Nachrichten schicken und das Studenten Forum ohne Werbung genießen.
Aber natürlich ist es auch möglich, sich als Gast ohne Anmeldung an einer Diskussion zu beteiligen oder ein eigenes Thema zu eröffnen.


Anzeige:

 
Reply to this topicStart new topic
> Broschüre zu nachgelagerten Studiengebühren vom ABS
Newsticker
Beitrag 7.5.2008, 16:48
Beitragslink: #1


Erstsemester
*

Gruppe: Mitglied
Beiträge: 0
Mitglied seit: 8.11.05
Mitglieds-Nr.: 26



Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren hat eine neue Broschüre zu nachgelagerten Studiengebühren heraus gebracht. Dazu die Pressemitteilung des ABS:

Nachgelagerte Studiengebühren. Ein scheinbar neues Phänomen. Sind sie doch erst in den letzten Wochen als Kompromiss aus den Koalitionsverhandlungen zwischen Schwarz-Grün in Hamburg hervorgegangen. Blickt man jedoch über die nationalen Grenzen hinaus, so muss manfeststellen, dass die Geschichte dieses Gebührenmodells deutlich älter ist. In Australien beispielsweise werden bereits seit 1989 Studiengebühren für bestimmte Studienplätzenachgelagert erhoben. Auch in Deutschland wurde Ende der Neunziger Jahre und zu Beginn dieses Jahrtausends über die Einführung eines solches Modells nachgedacht. Anders als in Australien, entschieden sich die Landesregierungen der heutigen Gebührenländer jedoch dafür, die Gebühren während des Studiums zu erheben.

„Letztendlich ist der Unterschied zwischen den aktuellen praktizierten Modelle und dem der nachgelagerten Studiengebühren minimal“, macht André Schnepper vom Aktionsbündnis gegen Studiengebühren und Mitherausgeber der Broschüre deutlich. „Die Verschuldung nach dem Studium bleibt die gleiche. Ebenso die Verschuldungsangst der Menschen aus einkommensschwächeren Schichten und somit die Abschreckungseffekte der Gebühren. In beidenFällen werden Menschen aus finanzschwächerem Elternhaus am Ende ihres Studiums deutlich mehr für ihr Studium bezahlen müssen als ihre KommilitonInnen aus finanziellbessergestellten Schichten.“

Doch nicht nur die Erfahrungen aus Australien sind Thema der neuen Broschüre der ABS-Schriftenreihe. Auch das derzeitige System der staatlichen und privaten Studienfinanzierung steht im Mittelpunkt der neuen Publikation, die sich nahtlos an die bisherigen Veröffentlichung des Aktionsbündnisses (u.a. „Argumente gegen Studiengebühren“, „Gebühren für „Langzeit“-StudentInnen?“) anschließt.

„Die Einführung von Studiengebühren geht einher mit der schleichenden Aushöhlung des BAföG“, so René Held, gleichfalls vom ABS. „Dieser Entwicklung tragen wir mit dieser Broschüre insofern Rechnung, als dass wir die Nachteile der neu eingeführten KfW-Studienkredite und der privaten Angebot zur Studienfinanzierung aufzeigen.“

Neben einer Kritik der aktuellen Situation der Bildungsfinanzierung, stellen die AutorInnen jedoch auch eigene Thesen für eine gerechte Studienfinanzierung vor, die auf Gebühren in jedweder Form verzichtet.

„Kreditfinanzierung im Bildungssystem ist angesichts der hohen Verschuldung nach dem Studium eindeutig abzulehnen“, fasst Schnepper den Tenor der Broschüre zusammen. „Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss staatlich finanziert werden. Vor diesem Hintergrund sind auch Studiengebühren in nachgelagerter Form eindeutig abzulehnen.“

Die Broschüre kann ab sofort unter http://www.abs-bund.de/material bestellt werden. Sie richtet sich sowohl an alle Hochschulpolitischen Akteure als auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

http://www.uebergebuehr.de/nc/de/aktuell/n...uehren-vom-abs/
User is offlineProfile CardPM 
Go to the top of the page
+Quote Post

Reply to this topicStart new topic

 

- Studenten-Forum Startseite Aktuelles Datum: 14.5. 2008 - 03:09



Zurück zu: Titelseite

© 2003 - 2008 bei CampusReporter.de
Nutzungsbedingungen


 

 





Aktuelle Artikel bei CampusReporter.de:

Studiengebühren in Hamburg sollen reduziert werden
Die Studiengebühren in Hamburg sollen von 500 € pro Semester auf 375 € pro Semester gesenkt werden. Zudem sollen die Studiengebühren ab WS 2008/2009 nicht mehr direkt, sondern erst nach Abschluss des Studiums und erst ab einem Jahresgehalt von 30.000... zum Artikel...

Exzellenzinitiative:
sechs neue Elite-Unis

In Runde 2 der Exzellenzinitiative wurden sechs weitere Universitäten in den Eliterang erhoben. Neben den bereits letztes Jahr gekührten Universität München, der Uni Karlsruhe (TH) und der TU München dürfen sich nun auch die Universitäten in Freiburg, Göttingen, Heidelberg und Konstanz sowie die FU berlin und die RWTH Aachen als Exzellenzuniversität bezeichnen. Dabei steht die Exzellenzinitiative auch weiterhin in der Kritik: so seien Universitäten in Ostdeutschland benachteiligt, das Förderverfahren belaste durch seine einseitige Gewichtung auf die Forschung zudem die Lehre. zum Artikel...

OVG Münster: Studiengebühren in NRW rechtens
Vor dem Oberverwaltungsgericht Münster, der höchsten richterlichen Instanz auf Ebene des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, mussten Studenten, die gegen Studiengebühren geklagt hatten, erneut einen Rückschlag erdulden. Eine Fortführung des Rechtsstreites vor dem Bundesverwaltungsgericht ist geplant. zum Artikel...

VG Saarland: kein Aussetzen der Studiengebühren
Das Verwaltungsgericht des Saarlandes hat gegen den Eilantrag einer Studentin der Uni des Saarlandes entschieden: diese und ihre Kommilitonen sind vorerst weiter verpflichtet, Studiengebühren von bis zu 500 Euro ab dem kommenden Wintersemester zu zahlen. Eine Entscheidung im Hauptsacheverfahren steht aber noch aus. zum Artikel...

Podcasts statt Vorlesung? -
Die mobile Uni für die Hosentasche

Podcasts sind inzwischen ein weit verbreitetes Medium. Die Einsatzgebiete sind vielfältig, ob in der Unterhaltung, im Marketing oder als Sprachkurs. Nach amerikanischem Vorbild könnten Podcasts nun auch Unis in Deutschland erobern und Studenten das Lernen erleichtern. zum Artikel...



 




Aktuelle Themen:


Eine Übersicht
älterer Beiträge
findet Ihr im
Foren-Archiv.



Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen







Süddeutsche Zeitung zwei Wochen gratis - Probeabo endet automatisch!