Da wirst Du auch leider immer nur widersprüchliche Antworten zu bekommen.
Viele Praktiker in Redaktionen äußern sich immer wieder ziemlich negativ über die ganzen Publizistik/Kommuninkationswissenschaftsstudenten, die dann Journalist werden wollen.
Du musst es vielleicht mal so sehen: welches Fachgebiet könnte ein solcher Absolvent denn für eine Zeitung übernehmen?
Naturwissenschaftler mit journalistischer Erfahrung sind gefragt, Mediziner sogar ganz besonders.
Juristen sind auch manchmal gefragt, ebenso Wirtschaftswissenschaftler...
Wenn Du spezielle Jounalistikstudiengänge wählst, z.B. in Leipzig, Dortmund oder Hamburg, lernst Du sicher vielleicht etwas vom Handwerk, aber worauf willst Du das dann anwenden?
Der klassische Weg lautet: was anderes studieren (vielleicht auch nicht gerade Germanistik) und nebenbei viele Praktika machen, freie Mitarbeit versuchen, Voluntariat, ....
Bei den Studiengängen Publizistik und Kommunikationswissenschaft sieht es da noch viel schlechter aus.
Kommunikationswissenschaft bildet z.B. keine Journalisten aus. Im Studium geht es vielmehr darum, die Auswirkungen und Phänomene der Massenmedien zu untersuchen. Komm.Wissenschaftler werden eher Meinungsforscher bei Mediacontrol u.ä. - und haben in vielen Redaktionen einen schlechten Ruf, wenn sie doch versuchen, sich irgendwo als Journalist/Redakteur zu bewerben.
Lesenswerte Infos zu dieser Frage gibt es bei
Zeit Studienführer Medien und beim
http://www.medienstudienfuehrer.de