Hallo!

Ich habe letzte Woche grade mal wieder eine Sendung über die sogenannte Generation Praktikum gesehen. Hinzu kommt, dass ich das aus meinem eigenen Familien- und Freundeskreis hautnah miterlebe, wie es zur Zeit um Hochschulabsolventen in Deutschland steht. Man kann noch so hoch qualifiziert sein (beste Abschlüsse, [Auslands-]Erfahrung noch und nöcher,...), alls was man angeboten bekommt, sind unbezahlte Praktika mit miserablen Arbeitsbedingungen. Kurz: Es scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, als hochqualifizierter Hochschulabsolvent einen Job zu bekommen. Wenn ich mir nun den Vergleich Frankreich-Deutschland in dem Bereich ansehe -wo es praktisch noch mieser aussieht (dort kann es laut ARTE mittlerweile bis zu 10 Jahre dauern bis man endlich in einen richtigen Job reinkommt)- fällt mir auf, dass in Frankreich die Jugend wirklich versucht etwas dagegen zu unternehmen. In Deutschland gibt es zwar auch vereinzelt Ansätze (z.B. Fairwork e.V.) aber ansonsten wird halt gesagt, dass alles nicht toll ist aber man macht trotzdem alles ohne Widerstand mit. Unter Studenten sieht es gar oft so aus, dass man sich darüber überhaupt keine Gedanken macht... Ist das gut?
Tja, lange Rede, kurzer Sinn... Ich wollte das einfach mal so in den Raum stellen und hören was IHR so für Gedanken habt.