Die Interkulturelle Akademie Augsburg diskutiert am 25. und 26. November die Frage "Kulturelle Vielfalt oder Parallelgesellschaft?" mit Blick auf die jungendkulturelle Identitätsdebatte und die Geschlechterverhältnisse in Migrantenkreisen.

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"Die beklemmende Tagesaktualität, die unsere Tagung und ihr Thema durch die Unruhen in den Großstädten Frankreichs erfahren hat, haben wir uns so gewiss nicht gewünscht", meint Hans-Joachim Ruile, langjähriger Chef des internationalen Augsburger Kulturhauses Kresslesmühle. Zusammen mit dem Augsburger Mesopotamienverein und unterstützt von der Stadt Augsburg und der Stadtparkasse Augsburg hat Ruile vor einem halben Jahr die "Interkulturelle Akademie Augsburg" als "Netzwerk für interkulturelle Bildungs- und Kulturarbeit, interkulturelle Verständigung, interkulturelles Management und Diversity-Kompetenz" ins Leben gerufen. Ihre bereits zweite öffentliche Fachtagung veranstaltet diese Akademie am 25. und 26. November 2005 zum Thema "Die multikulturelle Stadt - Zukunftschance oder Krisenherd". Aus der Wissenschaft zählen zu den Mitveranstaltern der stark praxisorientierten Tagung ExpertInnen aus der Universität Augsburg (Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Europäische Etnologie, und Prof. Dr. Leonie Herwartz-Emden, Pädagogik) sowie aus den Universitäten Köln (Forschungsstelle für Interkulturelle Studien, FIST) und Osnabrück (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, IMIS). Zu den ReferentInnen der Tagung zählt mit der Berliner Soziologin Prof. Dr. Gaby Straßburger auch eine Trägerin des "Augsburger Wissenschaftspreises für Interkulturelle Studien".

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