Nach dem Armutsbericht der Bundesregierung lebt fast jeder Studierende unter der Armutsgrenze. Grundsicherung für Studierende muss jetzt massiv angehoben werden!
Nach dem Armutsbericht der Bundesregierung, den Bundesarbeitsminister Olaf Scholz heute vorstellte, gilt fast jeder Studierende als arm. Denn die Armutsgrenze von 781€ netto, die für Alleinlebende als Untergrenze benannt wird, wird von 80% der Studierenden teilweise deutlich unterschritten. Selbst mit der BAföG-Erhöhung zum 01. Oktober 2008 auf den neuen Höchstsatz von 643€ (jetzt 585€) wird diese Armutsgrenze unterschritten. Dass selbst dieser Höchstsatz für die meisten Studierenden unerreichbar ist, muss eigentlich nicht mehr erwähnt werden.
Vor allem Studierende sehen sich immer mehr mit einem erhöhten finanziellen Aufwand konfrontiert, seien es Studiengebühren oder erhöhte Lebenserhaltungskosten. Die Politik hat sich in der Vergangenheit nicht dadurch ausgezeichnet dem entgegenzuwirken. Die Abschaffung des Kindergeldes ab 25 Jahren und der Verlust der Familienversicherung im gleichen Lebensalter sprechen nicht gerade für eine studierendenfreundliche und soziale Politik.

http://www.uebergebuehr.de/nc/de/aktuell/n...r-armutsgrenze/