Studierende veranstalten im Rahmen des "festivals contre le racisme" bundesweit Aktionswochen gegen Rassismus und für eine freie, offene und kosmopolitische Gesellschaft
Zum fünften Mal in Folge werden fzs und BAS das "festival contre le racisme" veranstalten. 20 Studierendenvertretungen vor Ort organisieren in dieser Woche politische und kulturelle Veranstaltungen, um den Sinn und Zweck von Antirassismusarbeit wieder in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. So finden vor einem vorwiegend studentischen Publikum Vorträge, Filme, Lesungen und Konzerte statt. Ziel sei es vor allem, sich den Konsequenzen der aktuellen Migrationspolitik bewusst zu werden und sich mit den offenen und versteckten Rassismen des Alltags auseinanderzusetzen. Das Kampagnenmotto lautet "Tear down all borders!"
"Rassismus ist ein Phänomen in der Mitte der Gesellschaft. Massenhafte Abschiebungen und tagtägliche Gewalt gegen nicht-deutsche Menschen sind nur wenige Beispiele, die uns auf die in der Gesellschaft weit verbreiteten rassistischen Ressentiments aufmerksam machen", erklärt fzs-Vorstandsmitglied Martin Menacher.
"Gerade die Situation ausländischer Studierender ist geprägt von vielfältigen Diskriminierungen. Ausländische Studierende werden im Hörsaal ebenso Opfer rassistischer Gewalt und Ausgrenzung, wie auf der Straße", erläutert Asel Ulukbek, Sprecherin des BAS. "Dabei steht die Situation ausländischer Studierender nur stellvertretend für die allgemein prekäre Situation von Migrantinnen und Migranten in der Gesellschaft."

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